RethenTheater

Das Amateurtheater für den Papenteich und Umgebung!



Die Perle Anna
von Marc Camoletti
Regie: Gerhard Meding

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Die Mitwirkenden
Anna Julia Herbig
Bernard Hubert Schwaninger
Claudine Kersti Schwaninger
Robert Erich Nering
Catherine Irene Nering
Remy Jonas Schwaninger
Souffleuse Christine Heidkamp
Maske Sandra Süßdorf
Requisiteurinnen Karin Hoppenworth
Elke Herbig
Claudia Hunold-Meding
Layout Daniel Nering
Licht und Ton Reinhard Herbig
Regie-Assistenz Karin Hoppenworth
Regie Gerhard Meding

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Rethentheater spielt “Die Perle Anna”
Mit seinem neuen Stück schlug RETHENTHEATER ein neues Kapitel auf, nämlich jenes über ein Genre, das mit dem deutschen Wort "Verwirrspiel" nur ungenau beschrieben und eigentlich ein Klassiker des Tür-auf-Tür-zu Boulevardtheaters ist.

Dies ist eine Komödie mit vielen Türen, Geheimnissen, turbulenten Verwicklungen und einem Hausmädchen mit Durchblick. Der französische Originaltitel heißt "La bonne Anna" und verwendet den Begriff "bonne", der sowohl im Sinne von "gut" zu verstehen ist als auch für Hausmädchen gebraucht wird.

"Hier in Paris dreht sich alles ums Geld. Man braucht sogar Geld, um aufs Geld verzichten zu können", schrieb einst Honoré de Balzac. Nach genau diesem Motto verfährt Anna.

Diese Anna sieht sich einer verzwickten Situation gegenüber. Die lange Jahre verheirateten Eheleute Bernard und Claudine sind der Liebe zueinander, so scheint's, einerseits ein wenig überdrüssig geworden.
Andererseits aber gehen sie in ihrer Bereitschaft, den jeweils anderen zu betrügen, eher halbherzig vor. Sie weisen eine gewisse altmodische Einstellung zum Brechen der Ehe auf, bewegen sich dabei aber klammheimlich auf verbotenem Terrain.

Abenteuerlust und das, was viele jüngere oder ältere Herren und Damen sich so manches Mal nicht zu denken trauten, spielt sich hier ab. Ein neuer Liebhaber, eine neue heimliche Geliebte!

Und Anna? Sie nutzt ihren gesunden Finanzverstand und hält ihr Händchen auf, um ihre private Kasse aufzubessern. Gleichzeitig aber sucht sie nach Wegen, die bröckelnde Beziehung von Madame und Monsieur zu retten.

Welche besonderen Bedeutungen dabei dem téléphone und dem calvados zukommen, soll hier nicht verraten werden.
“Die Perle Anna“ in der Rückschau
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Mit dem Adjektiv "cool" würden die modebewussteren unter unseren Theaterbesuchern diese Perle belegen, wie sie lässig rauchend, ein Gläschen Calvados in Griffnähe, ihr vermutetes Alleinsein genießt.
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Und Madame Claudine? Ts, ts - auch sie im Irrtum, nämlich in vermuteter Gattenfreiheit - wie sie den heimlichen Verehrer umgarnt. Oder er sie?
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Sich gänzlich in Sicherheit wiegend auch Monsieur Bernard - wie er Catherine, die von ihm Umgarnte an sich drückt.
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Annas Verschwiegenheit kostet einiges an Barem. Bernard lässt es sich aber dennoch einiges kosten, möchte er doch auf diese eine Liebesnacht mit Catherine zusteuern.
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Auftritt Remy, der eine der vielen notwendigen Reparaturen in der Wohnung vorzunehmen sucht. Ein weiteres Mal werden die Turtelnden gestört.
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Robert, Madames Favorit, sollte eigentlich präsenter sein und die in ihn gesetzten Erwartungen zu erfüllen suchen. Leider ist der "Prinz" heute etwas müde!
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Nichts war es mit der Liebesnacht! Robert gibt auf und benötigt Annas Hilfe für seinen Abgang.
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Krach-bumm! Der Revolver war doch geladen. Die Kugel schlug in der Seitenwand ein. Madame und Monsieur in heller Panik.
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Ein kleines, aber sehr feines Ensemble diesmal, dessen Erfolg in ihren Gesichtern steht, der aber auch - wie wir Dabeigewesenen noch im Ohr haben - mit enthusiastischem Applaus honoriert wurde.
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